Geschenkideen für Enkelkinder, wenn schon alles da ist
Grosseltern schenken öfter als alle anderen — und hören deshalb als Erste den Satz, dass es schon genug ist. Hier stehen vier Regeln dagegen und was in welchem Alter tatsächlich bespielt wird, auch wenn Sie weit weg wohnen.
Vier Regeln
Das Problem ist selten die Idee, sondern der Platz
Grosseltern schenken öfter als alle anderen — Geburtstag, Weihnachten, Ostern, der Besuch am Sonntag. Nach ein paar Jahren ist nicht die Fantasie das Nadelöhr, sondern das Kinderzimmer. Wer das mitdenkt, wird von den Eltern zum Verbündeten statt zum Thema.
Etwas, das an Sie erinnert, schlägt etwas Grosses
Kinder erinnern sich an Wiederholung. Dasselbe Ritual jedes Jahr, eine Sache, die nur von Oma oder Opa kommt — das bleibt länger als das einmalige teure Geschenk, und es kostet meistens weniger.
Auf Distanz zählt, was ohne Paket ankommt
Wenn zwischen Ihnen und dem Enkelkind ein paar hundert Kilometer liegen, wird jedes Geschenk zur Logistik. Alles, was per E-Mail ankommt, ist am Geburtstag pünktlich — auch wenn Sie erst am Vorabend daran gedacht haben.
Fragen ist erlaubt
Die Eltern wissen, was seit Weihnachten dazugekommen ist, und sagen es gern. Das doppelt gekaufte Geschenk ist fast immer das teuerste.
Nach Alter
3 bis 6 Jahre
Offenes Material hält am längsten: Bauklötze, Verkleidung, alles ohne eine einzig richtige Art, es zu benutzen. In diesem Alter wird ausserdem der eigene Name zum Lieblingswort — alles, worin er vorkommt, wird überdurchschnittlich oft angeschaut.
7 bis 9 Jahre
Jetzt zählt, dass etwas echt ist: eine Lupe, die wirklich vergrössert, eine Kamera, die wirklich auslöst. Und Spiele mit Regeln, die sie jemandem erklären dürfen — das Erklären ist die halbe Freude.
10 bis 12 Jahre
Sie haben Dinge. Was fehlt, ist etwas Eigenes und gemeinsame Zeit. Erlebnisse und Personalisiertes gewinnen fast immer gegen den nächsten Gegenstand — und ein gemeinsamer Nachmittag gegen beides.
Sie sind Gotte, Götti oder Pate? Geschenkideen fürs Patenkind.
